Zubuntu

Für welche Linux-Variante Sie sich auch entscheiden, um den telemetrischen Auswertungen amerikanischer Unternehmen zu entkommen: Wir benutzen seit Jahren einen Debian-Ableger. Unser Weg führte uns zu Ubuntu (daher der interner Arbeitstitel „Zubuntu“). Sei es Kubuntu, Lubuntu, Xubuntu oder einfach Ubuntu – je nach Geschmack, Bedienkomfort oder Hardware-Leistung ist für jeden etwas dabei. Unser Favorit ist Kubuntu mit der KDE-Arbeitsumgebung und dem Windows-ähnlichen KDE-Desktop.

Zubuntu – die Hausmarke für Ihren Weg in die Welt von Ubuntu.

Damit auch Ihnen der Umstieg bzw. die Flucht aus den Klauen proprietärer Software und deren Unternehmen gelingt, haben wir hier ein paar Tipps für Sie zusammengestellt.

Verwenden Sie Hardware, die Ubuntu-zertifiziert ist (https://ubuntu.com/certified). Der große Vorteil zertifizierter Serien-PCs ist der teilweise automatische Erhalt von Firmware-Updates (z. B. BIOS-Updates).
Ubuntu bzw. unser Favorit Kubuntu laufen natürlich auch auf vielen PCs, die nicht in diversen Listen zu finden sind.

Probieren Sie es einfach aus.

Setzen Sie auf Open-Source-Software. Als Office-Alternative zu MS-Word, Excel und PowerPoint empfehlen wir LibreOffice. Als Outlook-Alternative empfehlen wir Thunderbird. Den eingeschränkten Photoshop-Ersatz macht bei uns GIMP, und für diverse Layouts oder Vektorgrafiken ist die Software Inkscape als CorelDraw-Ersatz meist ausreichend. Browser, Dateimanager, Rechner und umfangreiche Systemwerkzeuge sind in Kubuntu ohnehin enthalten. Über den integrierten Paketmanager lassen sich viele gute und brauchbare Programme leicht nachinstallieren. Und diverse Online-Dienste, Webmail, Online-Banking und viele SaaS-Lösungen können ohnehin über das Internet bzw. den Browser genutzt werden.

Der Name Ubuntu bedeutet in etwa „Menschlichkeit“, „Nächstenliebe“ und „Gemeinsinn“.

Wagen Sie den Versuch und erleben Sie eine neue IT-Welt ohne telemetrische Auswertungen, Analyse Ihrer Benutzungsalgorithmen und Tracking Ihrer persönlichen digitalen Lebenskultur. Wenn Sie sich auf das neue „OwnComputing“ einlassen, werden Sie erkennen, dass es einfach funktioniert und zudem unheimlich befreiend sein kann.

Probieren Sie auch Bitwarden als Passwortmanager oder Firefox, Brave oder Opera als Browser aus. Testen Sie auch andere Suchmaschinen wie z. B. Ecosia, DuckDuckGo oder Qwant. Sie werden feststellen, dass die Ergebnisse oftmals „ehrlicher“ sind und nicht nur darauf abzielen, Ihnen bestimmte Ergebnisse zu präsentieren.

Die Möglichkeiten sind vielfältig, wenn Ihnen Ihre digitale Privatsphäre etwas wert ist oder Sie den scheinbaren Komfort nicht mit den Daten Ihrer Familie, Freunde oder Kunden bezahlen wollen.

Wir empfehlen Kubuntu – Ubuntu mit Windows-ähnlicher Desktoperfahrung.